Was so läuft ...

ois, wos nei eina schneibt...

Frühjahr, Sonne, Schnee und eine gepflegte Halbe ... gibt's was Schöneres?

by Andreas Fleischmann28. März 2010 00:01

Am 28.03.2010 schließen endgültig die Lifte im Skigebiet Geißkopf für diese Saison.
Der Wetterbericht für das Wochenende verheißt nichts Gutes. Dafür sollte aber der Freitag nochmal zum Abschluss traumhaftes Wetter bieten. Genau so ist es auch gekommen. Bereits am Morgen war der Himmel stahlblau und wolkenlos. Es hatte bereits 17°C. Nach der ersten Liftfahrt ging es gleich mal zum Frühschoppen in die Geißkopfhütte. Nach der ersten Halbe trudelten auch schön langsam Robert, Pro und Andy ein.

Das vollmundige und kühle Nass, die warme Sonne und die grandiose Aussicht auf der Terasse der Geißkophütte ließen uns erst gegen Mittag Richtung Funpark steuern. Kurz darauf kam auch noch der Jonas, Aigner, Michi und Chris. Wir mussten nur noch ein bischen Feinarbeit im Park leisten, weil Robert schon seit 8:30 geschaufelt hat :-).

Und schon konnte das fröhliche Boxen-Rutschen losgehen.

Nach dem Kindergarten gesellte sich auch noch Nicole mit den Kinder zu der fröhlichen Runde.

Frühjahr, Sonne, Schnee und eine gepflegte Halbe ... gibt's was Schöneres?

Zu guter Letzt stellten wir noch die große Straight-Box hinter die große A-Frame-Box. Das machte zusammen einen 17-Meter-Slide 8-).

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Funpark | Ski | Snowboard

Staatliche Prüfung für Skilehrer und Snowboardlehrer - anspruchsvoll und mit prominenter Teilnehmerin

by Andreas Fleischmann27. März 2010 00:50

Vom 21.03. - 26.03.2010 fand die staatliche Prüfung für Skilehrer und Snowboardlehrer in Garmisch-Partenkirchen statt. Delegiert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ist die TU-Müchnen verantworlich für die Durchführung der Prüfung für Fachsportlehrer im freien Beruf. Nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für mich, als einen der Prüfer der staatlichen Prüfung für Ski- und Snowboardlehrer, war es eine anstrenge und anspruchsvolle Woche in Garmisch-Partenkirchen. Durch verschiedene Einzelprüfungen wird im Endeffekt das ganze Spektrum im Skifahren und im Snowboarden abgeprüft. Angefangen beim Rennlauf, verschiedene Fahrtechniken, der Bereich Freestyle mit Kicker und Boxen, die freie Abfahrt im Gelände und nicht zuletzt die Prüfungen der Lehreignung.

Für die beiden Prüfer im Bereich Snowboard, Robert Zint und mich, heißt das:

  • Auswählen und gegebenenfalls abstecken des passenden Prüfungsgeländes
  • Formulierung der Aufgabenstellung
  • Vorfahren und demonstrieren der Machbarkeit der Prüfungsaufgabe
  • Bewerten und benoten der Einzelfahrten der Teilnehmer

Am ersten Tag bei Nebel stand für die Snowboarder der Slalom auf dem Programm. Bereits um 7:30 waren wir an der Hausbergbahn in Garmisch, um mit der ersten Materialgondel hoch zu kommen, um den Lauf zu stecken. Die Teilnehmer mussten zwei Läufe auf Zeit absolvieren, wobei die bessere Laufzeit gewertet wurde. Im Anschluss folgte noch ein Lauf, wobei die Slalomtechnik bewertet wurde.

Parallel zum Lauf der Snowboarden war der so genannte Vielseitigkeitslauf gesteckt, ein Prüfungsteil der staatlichen Skilehrerprüfung, welche zeitgleich und gemeinsam statt fand. Unter den Teilnehmern der staatlichen Skilehrerprüfung befand sich eine prominente Kandidatin, nämlich die Weltcupsiegerin im Riesenslalom, Kathrin Hölzl. Sie reiht sich damit in die Riege von prominenten Skiläufern, wie z.B. Rosi Mittermeier oder Martina Ertl, ein, um die Meisterprüfung für Skilehrer abzulegen.

Im Anschluss an den Slalom ging es bei Sonnenschein zum ersten Teil der Prüfung der freien Abfahrt. Auf einer steilen Piste müssen die Snowboarder dabei zeigen, was sie können. Was zählt, ist hohe Geschwindigkeit, dabei jedoch voll Kontrolle über das Snowboard, mit Hilfe einer guten Spurwahl variabel fahren, sich mit Leichtigkeit bewegen aber trotzdem technisch sauber bleiben.

Am selben Tag ging es noch zur ersten Technikprüfung für die Snowboarder. Auf einer steilen Piste mussten sie zeigen, dass sie sowohl forward (vorwärts) als auch switch (rückwärts) den Hang mit sportlichem Tempo und zwei unterschiedlichen Fahrprinzipien meistern können. Die Piste war dabei leicht bucklig und der Schnee durch die warmen Termperaturen leicht aufgefirnt.

Am gleichen Hang fand auch eine der Technikprüfungen für die Skifahrer statt. Die Teilnehmer mussten ihre Qualitäten bezüglich Kurzschwung zeigen. Unter ihnen natürlich auch Kathrin Hölzl, die Weltmeisterin.

Am zweiten Tag ging es für die Snowboarder bei stahlblauem Himmel nach Ehrwald, denn es standen die Prüfungsteile für den Bereich Freestyle auf dem Programm. Dort gab es einen bestens präparieren Funpark mit großer Auswahl an Kicker und Boxen. Auf einem Kicker mit mindestens 12m Table-Länge musste die Teilnehmer zwei verschiedene Sprünge zeigen. Einer der beiden Sprünge musste switch (rückwärts) angefahren werden und switch gelandet werden. Der zweite Sprung musste eine Drehung um mindestens 360° beinhalten. Bei den Boxen wählten Robert und ich eine Kink-Box und eine Rainbow-Box aus. Über Erstere mussten die Teilnehmer einen einfachen Backside-Boardslide zeigen. Auf der zweiten Box hatten die Prüflinge die Wahl zwischen Frontside-Boardslide oder Backside-360°-Slide.

Am Nachmittag des selben Tages fanden noch zusätzlich die 3 übrigen Fahrtechnikprüfung für die Snowboarder in Ehrwald statt. In der ersten Prüfung mussten sie zeigen, dass sie bei zügigem Temp mit Hilfe von Frontside-Ollies-180° bzw. Switch-Frontside-Ollies-180° permanent Frontside-To-Frontside fahren konnten. Auf halber Strecke war ein beliebieger Nose- oder Tail-Butter gefordert, der den Wechsel zum permanenten Backside-To-Backside-Fahren mit Hilfe von Backside-Ollies-180° bzw. Switch-Backside-Ollies-180° einleitete - das Ganze natürlich gecarved.

Die zweite Prüfungsaufgabe war weniger Freestyle-lastig, allerdings trotzdem anspruchsvoll bezüglich Koordination. Die Aufgabe bestand darin, in 4 schrägen Gassen in einem steilen Hang zügig switch zu fahren - das Ganze kombiniert mit dem Fahrprinzip "Kurvenfahren mit strecken der Beine". Die Schwierigkeit bestand darin, das Fahrprinzip bei einem asymetrischen Rhythmus, der durch die schräge Gasse verursacht wird, sauber durchzuhalten.

Die letzte Prüfungsaufgabe im Bereich Fahrtechnik stellte besonderen Anforderungen an das demonstrative Kurvenfahren beim Snowboarden. Gefordert war eine demonstartive Belastungsverteilung entlang der Längsachse des Snowboards während des Kurvenfahrens. Dabei sollte das Kurvenfahren bei langsamen Tempo gedriftet begonnen werden, mit fließendem Übergang und mittlerem Tempo hin zum geführten Kurvenfahren, und zum Schluß bei hohem Tempo und geschnittener Fahrweise.

Am dritten Tag auf der Zugspitze bei strahlendem Sonnenschein stand die Prüfung der unvorbereiteten Lehreignung auf dem Programm. Dabei handelt es sich um eine gestellte Unterrichtssituation wie in einem Privatkurs. Der Prüfling ist dabei der Snowboardlehrer und ein anderer Teilnehmer stellt den Snowboardschüler dar. Per Zufallsprinzip zieht der Prüfling 20 Minuten zuvor ein beliebiges Kursthema. Anschließend gilt es, einen mustergültigen Snowboard-Privatkurs zu halten, wobei an das tatsächliche, fahrerische Niveau des Snowboardschülers angeknüft wird - somit Snowboard-Privatkurs auf höchstem Niveau.

Mittags, als auf über 2600m Höhe der Schnee wunderbar auffirnte, fuhren wir, begleitet von einem Bergführer, ins freien Gelände abseits der Pisten, um dort den zweiten Teil der Prüfung der freien Abfahrt durchzuführen. Die Abfahrt verlief unterhalb des Schneefernerkopfs mitten durch das freie Gelände Richtung Weißes Tal. Es wurden ein paar Richtungstoren gesteckt, an denen sich die Teilnehmer orientieren konnten. Dann hieß es wieder Vollgas und zeigen was man kann.

Gleich im Anschluss an die Snowboarder nutzten auch die Skifahrer die selbe Strecke für die Prüfung der freien Abfahrt. Unter den Teilnehmern war natürlich hier auch wieder die Weltmeisterin im Riesenslalom, Kathrin Hölzl. So ein Twintip-Ski steht ihr auch ganz gut :-).

Am letzten Tag der staatlichen Prüfung, ebenfalls bei strahlendem Sonnenschein auf dem Hausberg, standen für die Snowboarder noch die so genannten vorbereiteten Lehrproben auf dem Programm. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine gestellte Unterrichtssituation mit einer Snowboardlehrergruppe. Der Prüfling spielt dabei den Snowboardlehrer, der andere oder angehende Snowboardlehrer fortbildet. Der Prüfling hatte bereits zu Beginn der staatlichen Prüfung per Zufallsprinzip ein beliebiges Unterrichtsthema gezogen und hatte somit mindestens einen oder mehrere Tage Zeit, um das Thema ausführlich vorzubereiten.

Einen großen und oft auch schwierigen Teil der Prüfungen zum staatlich geprüften Snowboardlehrer oder Skilehrer haben somit einige Teilnehmer hinter sich - zumindest diejenigen, die bestanden haben. Um die Urkunde des Meisters ihres Faches in Händen halten zu können, müssen die Teilnehmer noch eine mehrtägige, theoretische Prüfung an der TU-München absolvieren, die im April stattfindet. Dabei geht es um folgende Themenbereiche:

  • Sportphysiologie
  • Didaktik und Methodik
  • Bewgungs- und Trainingslehre
  • Geräte- und Materialkunde
  • Wettkampfbestimmungen
  • Unfallkunde und Erste Hilfe
  • Organisations- und Rechtsfragen
  • Berggefahren, Schnee- und Lawinenkunde
  • Orientierung, Karte- und Kompasskunde
  • Ökologische Aspekte, Umwelt und Naturschutz
  • Fachbegriffe in Englisch

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Ski | Snowboard

Kleine Skitour zum Rauhen Kulm im Bayerischen Wald

by Andreas Fleischmann15. März 2010 20:40

Für den Sonntag hatten wir uns zu einer spontanen Skitour entschieden. Das Ziel war der Rauhe Kulm im Bayerischen Wald. Mit am Start waren Chris, Kurt, Matthias, Sissy und ich. Los ging das Ganze im Skigebiet Kalteck. Die Lifte hatten in dem kleinen Skigebiet bereits geschlossen, so dass wir eigentlich nur ein paar Langläufer getroffen haben. Der Aufstieg zum Rauhen Kulm ist gerademal 2,5km lang. Der erste Teil verlief sehr bequem auf der Liftspur und anschließend gemütlich mitten durch den Mischwald auf dem Wanderpfad. Die Abfahrt durch den Wald war ca. 1,3 km lang - erstaunlich lang für eine Tourenabfahrt auf Ski oder Snowboard im Bayerischen Wald. Der erste Teil war erfreulich steil mit durchschnittlich 30° Gefälle, mit einigermaßen weit stehenden Bäumen und einer ordentlichen Menge an Neuschnee der letzten Tage. Ab der Hälfte der Abfahrt wurde es deutlich flacher mit 15°-20° Gefälle, etwas enger stehenden Bäumen und einem Harschdeckel auf der Schneedecke, aber immer noch problemlos fahrbar. Auf den letzten Metern wurde die Schneedecke schon arg dünn. Dank des weichen Waldbodens blieb das Material vor größeren Blessuren verschohnt.

Betrachtet man das Verhältnis Steilheit und Länge der Abfahrt, dürfte das wohl eine der Besten im ganzen Bayerischen Wald sein.

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Ski | Skitour | Snowboard

Abschluss der Flutlichtsaison in der Geißkopfhütte

by Andreas Fleischmann14. März 2010 00:51

An diesem Wochenende endet die Flutlichtsaison im Skigebiet Geißkopf, obwohl die Schneebedingungen momentan besser nicht sein können - schade. Jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag abend waren die letzten Wochen die Pisten am Geißkopf mit Flutlicht hell beleutet. Einige von uns ware zum Teil mehr als zweimal pro Woche beim Nachskifahren unterwegs - manchmal zu Trainingszwecken und manchmal einfach zum entspannten Feierabendsnowboarden. Bei klarem Wetter ist so ein beleuchteter Berg eine beeindruckende Kulisse.

Gestern abend, zum letzten Flutlichtfreitag der Saison, lud uns der Wirt der Geißkopfhütte zu Köstlichkeiten und Freibier ein. Regionale Geißkopf-Originale sorgten mit Ziehharmonika, Gitarre und Kontrabass musikalisch für Stimmung. Mona und Finn erheiterten die Geladene mit der passenden Tanzeinlage.

Abschließendes Highlight war die Abfahrt auf Snowboard oder Skiern von der Geißkopfhütte ins Tal bei Nacht (ohne Flutlicht, da es doch etwas später geworden ist) :-).

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Snowboard | Ski

Christine, Rob und Tom meistern die Snowboardlehrerprüfung bei einem halben Meter Neuschnee

by Andreas Fleischmann7. März 2010 21:47

Vergangenes Wochenende haben Christine, Tom und Rob am Großen Arber die Snowboardlehrerprüfung bestanden. Bei einem halben Meter Neuschnee auf der Piste waren die Bedingungen für die Fahrtechnikprüfungen eher ungewöhnlich - anders gesehen allerdings traumhaft. Eine der Prüfungsaufgaben lautet: "Situativ angepasstes, sportliches Kurvenfahren mit kleinen Winkeln im steilen Gelände im zerfahrenen Neuschnee." - auf gut Deutsch: Nahe an der Falllinie und Gas ...
Wir gratulieren ganz herzlich.

ChristineRobTom

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Snowboard

Andreas Fleischmann und Robert Zint als Prüfer bei der Staatlichen Snowboardlehrerprüfung 2010 in Garmisch

by Andreas Fleischmann6. März 2010 22:19

Die Staatliche Snowboardlehrerprüfung findet heuer am 21.03.-26.03. wieder mal in Garmisch statt. Durch diese Meisterprüfung für Snowboardlehrer bekommen die Teilnehmer ihren Ritterschlag. Die TU-München lädt dabei jedes Jahr erfahrene Ausbilder des Deutschen Skilehrerverbandes ein, die als Prüfer die Leistungen der Teilnehmer beurteilen. Mit von der Partie bei dieser Prestige-behafteten Veranstaltung sind heuer zum wiederholten Mal mein Kollege und Freund, Robert Zint aus dem schönen Allgäu, und ich.

Robert ZintAndreas Fleischmann

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Snowboard

Liebes Email und Video aus Holland

by Andreas Fleischmann5. März 2010 20:54

Kürzlich erreichte uns ein äußerts liebes Email mit einem bemerkenswerten Video. Die Familien verbrachte ein paar wunderschöne Tage bei uns im Skigebiet.

Liebes Snowbay und Geisskopf,

Durch Ihren Websites haben wir uns vor unseren Ferien in Habischried angemeldet. Wir haben viele Skibereiche besucht und können mit Stellungnahme sagen, daß Ihr Skibereich ein ausgezeichneter Bestimmungsort ist. Wir danken Ihnen für die schönen Pisten und Freundlichkeit.
Für nachsten Jahr haben wieder einer Reservierung gemacht.
Durch unseren angebrachten videoanteiles wollen wir mit jeder unseren Vergnügen teilen das wir auf dem Geisskopf gefunden haben.
(Vielleicht können Sie den Video benutzen)
http://www.youtube.com/watch?v=9BXji3ygVlU

Mit Grüße und Bis nächster Jahr !!
de Brillies


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